Kennen Sie sich mit dem Werberecht für Anwälte aus?
So weit, dass ich gar nicht erst in die Nähe komme: keine Erfolgsquoten, keine Superlative, keine Vergleiche mit anderen Kanzleien im Entwurf. Die berufsrechtliche Prüfung bleibt aber bei Ihnen beziehungsweise Ihrer Kammer. Ich mache Webdesign und Werbung, keine Rechtsberatung. Jeder Text geht vor dem Launch durch Ihre Freigabe.
Ist eine Kanzlei-Website mit dem Standesrecht überhaupt vereinbar?
Eine Website ist berufsrechtlich nichts Ungewöhnliches, praktisch jede Kanzlei hat eine. Wo im Detail die Grenze verläuft, welche Angaben verpflichtend sind und welche Formulierung noch als sachliche Information gilt, entscheidet Ihre Kammer, nicht ich. Von meiner Seite aus kommen Erfolgsquoten, Superlative und Vergleiche mit anderen Kanzleien gar nicht erst in den Entwurf. Die berufsrechtliche Prüfung bleibt bei Ihnen beziehungsweise Ihrer Kammer, und jeder Text geht vor dem Launch durch Ihre Freigabe. Rechtsberatung dazu gibt es von mir keine.
Mandantenreferenzen gehen bei uns nicht. Womit ersetzt man die?
Die Verschwiegenheit steht über jedem Marketing-Argument, deshalb wird auf einer Kanzlei-Seite gar nicht erst versucht, Mandanten zu zitieren. Vertrauen entsteht auch ohne: Fallkonstellationen sachlich beschrieben und ohne jeden Rückschluss auf Personen, Personenprofile mit Werdegang und Schwerpunkt, Fachanwaltstitel und Mitgliedschaften, Vorträge und Veröffentlichungen, dazu ein offen erklärter Ablauf samt Kostenrahmen. Ob eine anonymisierte Falldarstellung in Ihrem Fall zulässig ist und ob es dafür eine Mandantenfreigabe braucht, entscheiden Sie beziehungsweise Ihre Kammer. Ohne Ihre ausdrückliche Freigabe geht kein solcher Inhalt online.
Wie lange dauert so ein Projekt?
Den ersten Entwurf sehen Sie innerhalb weniger Tage nach dem Gespräch. Die fertige Seite je nach Umfang typischerweise in zwei bis vier Wochen. Der häufigste Verzögerungsgrund sind ausstehende Freigaben und fehlende Fotos, nicht die Umsetzung.
Was kostet eine Kanzlei-Website?
Jedes Projekt wird einzeln kalkuliert, weil eine Seite mit einem Rechtsgebiet etwas anderes ist als eine mit sechs Rechtsgebieten und zwei Standorten. Im Erstgespräch bekommen Sie eine fixe Zahl, bevor irgendetwas startet. Keine laufenden Pflichtkosten, keine versteckten Posten, und den Entwurf sehen Sie vor der ersten Rechnung.
Sie sind 18. Ist das für eine Kanzlei nicht zu jung?
Die Frage ist fair und kommt oft. Die Antwort steht oben in Zahlen: über 50 Projekte, 5,0 Sterne, Kunden in drei Ländern. Im Rechtsbereich ist es bisher ein Projekt, und genau so steht es auch auf dieser Seite. Alter ist ein Datum, die Arbeit können Sie sich live ansehen.
Wie wird mit Mandantendaten und der DSGVO umgegangen?
Das Anfrageformular sammelt nur, was für den Rückruf nötig ist, Name, Kanzlei, Telefonnummer. Keine Falldetails, weil solche Angaben auf einer Website nichts verloren haben. Fonts und Skripte werden selbst gehostet, es läuft kein Google-Fonts-Aufruf und kein Tracker ohne Ihre Entscheidung. Gehostet wird in Europa. Ob Ihre Datenschutzerklärung dazu passt, prüfen Sie oder Ihr Datenschutzbeauftragter, dieser Punkt bleibt bei Ihnen.
Darf man für Rechtsgebiete überhaupt Google Ads schalten?
Technisch ja, und es wird auch laufend gemacht. Google verlangt für einzelne Themen zusätzliche Nachweise, das klären wir vor dem Start. Ob die konkrete Anzeige berufsrechtlich passt, entscheiden Sie beziehungsweise Ihre Kammer, nicht ich. Bevor überhaupt etwas läuft, rechnen wir durch, ob sich Ads für Ihre Rechtsgebiete auszahlen. Wenn nein, hören Sie das im ersten Gespräch.
Betreuen Sie die Seite auch nach dem Launch?
Ja. 90 Tage Feinschliff sind bei jedem Projekt dabei, danach ein Jahr direkter Draht. Neue Rechtsgebiete, neue Personen im Team oder eine geänderte Erreichbarkeit sind Kleinigkeiten, meistens am selben Tag erledigt. SEO und Google Ads laufen als eigene Betreuung, Details auf der Ads-Seite.