Kennst du dich mit dem ärztlichen Werberecht aus?
So weit, dass die Texte sachlich bleiben: keine Heilversprechen, keine Erfolgsgarantien, keine Superlative, Vorher-Nachher-Darstellungen nur nach deiner ausdrücklichen Freigabe. Die berufsrechtliche Prüfung bleibt aber bei dir beziehungsweise bei deiner Kammer oder deinem Anwalt. Jeder Text geht vor dem Livegang zur Freigabe an dich. Rechtsberatung ist das ausdrücklich keine.
Dürfen Bewertungen von Patienten auf die Seite?
Technisch ist beides machbar: einzelne Stimmen als Zitat oder die vorhandenen Google-Bewertungen datenschutzkonform eingebunden statt über ein fremdes Widget, das Besucherdaten abzieht. Praktisch gilt dabei: nichts ohne schriftliche Einwilligung der Person, keine Kürzung, die den Sinn verändert, und kein Bezug zu einer konkreten Behandlung, über den sich die Person zuordnen lässt. Ob und in welcher Form Patientenstimmen in deiner Fachrichtung und deinem Land zulässig sind, prüfst du beziehungsweise deine Kammer oder dein Anwalt. Diese Antwort ersetzt diese Prüfung nicht und ist ausdrücklich keine Rechtsberatung.
Können Patienten über die Seite direkt einen Termin buchen?
Der Weg dorthin ist auf jedem Bildschirm sichtbar, ohne Suchen und ohne Klickweg. Wohin er führt, hängt von deinem Setup ab: in ein bestehendes Buchungsportal, in ein eingebettetes Fenster oder in ein Anfrageformular, wenn kein Buchungssystem vorhanden ist. Was nicht passiert: ein Terminlink, der auf einer fremden Startseite ohne Bezug endet.
Wie wird eine Online-Terminbuchung an unser Praxisverwaltungssystem angebunden?
Das hängt daran, was dein System anbietet, und dafür gibt es drei übliche Wege. Erstens: dein Verwaltungssystem hat ein eigenes Buchungsmodul, dann führt ein Button dorthin und der Termin landet direkt in deinem Kalender. Zweitens: ein separater Buchungsdienst mit Schnittstelle zu deinem System, eingebunden als Fenster oder eigene Unterseite, dazu Auftragsverarbeitungsvertrag und Eintrag in der Datenschutzerklärung. Drittens: kein System, das sich anbinden lässt, dann ein Anfrageformular ohne Gesundheitsdaten, aus dem deine Anmeldung den Termin selbst einträgt. Welcher Weg bei dir geht, klärt sich anhand deines Anbieters im Erstgespräch. Die Freigabe der Datenverarbeitung und die Prüfung der Verträge bleiben bei dir als Praxis.
Wie ist das mit Patientendaten und DSGVO?
Über die Website werden bewusst keine Gesundheitsdaten erhoben. Ein Formular fragt Name und Kontaktweg ab, alles Weitere gehört ins Gespräch oder in dein Praxisverwaltungssystem. Technisch: Hosting in der EU, Schriften selbst gehostet statt über ein Google-CDN, keine Dienste ohne Rechtsgrundlage, Datenschutzerklärung und Impressum von Anfang an dabei. Für die Verarbeitung in der Praxis selbst bleibst du verantwortlich.
Wie lange dauert so ein Projekt?
Den ersten Entwurf siehst du innerhalb weniger Tage nach dem Gespräch. Die fertige Seite je nach Umfang typischerweise in zwei bis vier Wochen. Der längste Punkt ist erfahrungsgemäß nicht die Technik, sondern Fotos und Freigaben aus der Praxis.
Was kostet eine Praxisseite?
Das hängt vom Umfang ab, deshalb steht hier keine Pauschale. Im Erstgespräch bekommst du eine fixe Zahl, bevor irgendetwas startet. Keine laufenden Pflichtkosten, keine versteckten Posten, und den Entwurf siehst du vor der ersten Rechnung.
Bist du mit 18 nicht zu jung für so ein Projekt?
Die Frage ist fair und kommt oft. Die Antwort steht in Zahlen: über 50 Projekte in drei Ländern, 5,0 Sterne auf Google. Im Gesundheitsbereich ist bisher eine Praxis dabei, die du dir oben ansehen kannst. Und du siehst den Entwurf, bevor du zahlst, damit musst du meinem Alter nichts glauben.
Betreust du die Seite auch nach dem Launch?
Ja. 90 Tage Feinschliff sind bei jedem Projekt dabei, danach ein Jahr direkter Draht für Änderungen an Sprechzeiten, Team oder Leistungen. Local SEO und Google Ads laufen als eigene Betreuung, monatlich kündbar. Details dazu auf der Ads-Seite.